Obligatorische Trinkwasseruntersuchungen

Wasserversorger

Wasserversorger

Die Versorgungsunternehmen führen regelmäßige Wasseruntersuchungen durch. Neben dem Rohwasser (Quellwasser oder Brunnen) und dem Wasser aus Aufbereitungsanlagen werden alle in den Anlagen 1 bis 3 (Teil 1) der Trinkwasserverordnung aufgeführten Parameter untersucht.

Die Probenahmen beginnen am Ausgang des Wasserwerks und erstrecken sich in Stichproben über das gesamte Verteilsystem bis zur Übergabe des Trinkwassers an die Verbraucher. Diese ist durch die Wasseruhr in Gebäuden definiert.

Die Häufigkeit der Untersuchungen richtet sich nach der Menge des täglich abgegebenen oder produzierten Wassers in m3. Die Planung der Probenahmen ist mit dem zuständigen Gesundheitsamt abzustimmen.

Die meisten Wasserversorger müssen 1 x pro Quartal eine Untersuchung mit vorwiegend mikrobiologischen Parametern (Parameter A gemäß TrinkwV Anlange 4) durchführen lassen, die Veränderung des Trinkwassers anzeigen:
  • Enterokokken
  • Coliforme Keime / E-Coli 
  • Färbung
  • Kolonieanzahl bei 22°C und 36°C
  • Trübung
  • Geschmack 
  • Leitfähigkeit 
  • Wasserstoffionenkonzentration 
  • Geruch
Die vollumfängliche Untersuchung aller Parameter einschließlich Pflanzenschutzmitteln, Schwermetallen, radioaktiver Substanzen usw. muss mindestens jährlich durchgeführt werden.

Der Verbraucher hat ein Anrecht, dass ihm vom Versorger die Ergebnisse der jeweils aktuellen jährlichen Trinkwasseruntersuchung zugänglich gemacht werden.

Eigenversorger
Betreiber
Gewerbliche Nutzung
Öffentliche Nutzung
Inbetriebnahme - gewerbliche Nutzung
Inbetriebnahme - öffentliche Nutzung
Anlassbezogene Trinkwasseruntersuchung

Die Trinkwasserverordnung und die ihr beigeordneten Regelwerke sehen umfangreiche Prüfpflichten für verschiedene Gebäude, Nutzungsformen und Anwendungen vor. Die Detailvorgaben wechseln häufig und sind in den verschiedensten Normen und Regelwerken mit Rechtscharakter abgelegt.

Die Gesundheitsämter überwachen die Einhaltung der Trinkwasserverordnung und der beigeordneten Regelwerke. Bei wiederholtem Verstoß gegen Vorgaben, können sie die Betreiber mit empfindlichen Bußgeldern belegen. In der Praxis sind die Mitarbeiter der Gesundheitsämter allerdings (noch?) nicht in jedem Fall ausreichend geschult, um korrekt Auskunft erteilen zu können.

Zum Ärgernis von Betreibern, Probenehmern und Laboren verfahren die einzelnen Ämter bei Grenzwertverletzungen zudem sehr unterschiedlich. Werden etwa bei orientierenden Legionellenuntersuchungen erhöhte Keimzahlen festgestellt, so werden in einzelnen Städten und Landkreisen unterschiedliche Anforderungen bezüglich weiterer Probenahmen gestellt und auch der eingeräumte Zeitraum für Maßnahmen zur Instandsetzung unterscheiden sich.
In jeden Fall und unaufgefordert sind bei Überschreitungen des technischen Maßnahmewertes aber Gefährdungsanalysen zu erstellen und die Trinkwassernetze auf den gesetzlich geforderten Stand nach den "allgemein anerkannten Regeln der Technik" (aaRdT) zu setzen. Wie weit dabei der Bestandsschutz reicht, ist rechtlich allerdings nicht eindeutig geklärt.

Obligatorische Trinkwasseruntersuchungen für öffentliche und gewerbliche Nutzung

Wasserversorger

Wasserversorger

Die Versorgungsunternehmen führen regelmäßige Wasseruntersuchungen durch. Neben dem Rohwasser (Quellwasser oder Brunnen) und dem Wasser aus Aufbereitungsanlagen werden alle in den Anlagen 1 bis 3 (Teil 1) der Trinkwasserverordnung aufgeführten Parameter untersucht.

Die Probenahmen beginnen am Ausgang des Wasserwerks und erstrecken sich in Stichproben über das gesamte Verteilsystem bis zur Übergabe des Trinkwassers an die Verbraucher. Diese ist durch die Wasseruhr in Gebäuden definiert.

Die Häufigkeit der Untersuchungen richtet sich nach der Menge des täglich abgegebenen oder produzierten Wassers in m3. Die Planung der Probenahmen ist mit dem zuständigen Gesundheitsamt abzustimmen.

Die meisten Wasserversorger müssen 1 x pro Quartal eine Untersuchung mit vorwiegend mikrobiologischen Parametern (Parameter A gemäß TrinkwV Anlange 4) durchführen lassen, die Veränderung des Trinkwassers anzeigen:
  • Enterokokken
  • Coliforme Keime / E-Coli 
  • Färbung
  • Kolonieanzahl bei 22°C und 36°C
  • Trübung
  • Geschmack 
  • Leitfähigkeit 
  • Wasserstoffionenkonzentration 
  • Geruch
Die vollumfängliche Untersuchung aller Parameter einschließlich Pflanzenschutzmitteln, Schwermetallen, radioaktiver Substanzen usw. muss mindestens jährlich durchgeführt werden.

Der Verbraucher hat ein Anrecht, dass ihm vom Versorger die Ergebnisse der jeweils aktuellen jährlichen Trinkwasseruntersuchung zugänglich gemacht werden.

Eigenversorger
Betreiber
Gewerbliche Nutzung
Öffentliche Nutzung
Inbetriebnahme - gewerbliche Nutzung
Inbetriebnahme - öffentliche Nutzung
Anlassbezogene Trinkwasseruntersuchung

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