Prüfstückentnahme

Die Ergebnisse eines Gutachtens werden präziser, je genauer der Gutachter die Entnahmesituation kennt. Deshalb sollten Prüfstücken erst nach vorheriger Rücksprache ausgebaut werden. Häufig können die Details einer Entnahme, wie die Kennzeichnung und die Bearbeitung der Prüfstücke, in einem Telefonat geklärt werden.

Um Trinkwassernetze zu beurteilen, werden die Abschnitte zumeist an Strängen im Keller entnommen, so dass der Ausbau ohne Maueröffnungen erfolgen kann und keine vollständigen Netzentleerungen notwendig sind, sofern die Absperrventile gängig und dichtend sind.

Um Rohrverbindungen und Materialabtrag beurteilen zu können, ist nach Möglichkeit immer ein Rohrabschnitt mit Bogen, einem kürzeren und einem längeren Schenkel zu entnehmen.

Bei industriellen Anlagen und besonders auffallenden Schadensbildern ist zur Vorbereitung der Prüfstückentnahme häufig ein Ortstermin notwendig. Bei Problemen an Anlagen mit Prozesswasser ist es häufig auch notwendig, die verbauten Werkstoffe (sofern vorhanden mit Hilfe von Datenblättern) zu prüfen und sich ein Bild von der Anlagentechnik zu machen.

Vor der Entnahme von Prüfstücken sollte der Betreiber bzw. die Sanitärfirma, welche den Ausbau vornimmt, mit uns in Kontakt treten.

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